Sabine Schatz, SPÖ-Sprecherin für Erinnerungskultur, begrüßt die Ankündigung von Innenminister Peschorn, am Gelände des ehemaligen KZ-Außenlagers Gusen III in Lungitz eine Gedenkstätte errichten zu wollen. „Dass nach dem Aschefund im Vorjahr im Zuge der Bahnhofumbauten in Lungitz jetzt ein würdiger Gedenk- und Erinnerungsort entstehen soll, begrüße und unterstütze ich voll und ganz“, sagt Schatz.

„Österreich hat insgesamt zu lange gebraucht, um nach 1945 die Opferthese abzustreifen und Verantwortung an diesem dunklen Kapitel unserer Geschichte zu übernehmen. Wir müssen jetzt unserer historischen Verantwortung nachkommen und entsprechende Maßnahmen setzen“, so Schatz.

Viele Orte, an denen sich Außenlager des KZ Mauthausen befunden haben, befinden sich in Privatbesitz oder wurden verbaut. „Was dort passiert ist, ist unsichtbar und oftmals nicht einmal der ansässigen Bevölkerung bewusst. Einen entsprechenden Umgang bei Anlässen, wie sie jetzt in Lungitz stattfinden, sind wir vor allem den Opfern dieser KZ-Außenlager schuldig“, sagt die SPÖ-Abgeordnete.

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