„Mit dem Tod von Aba Lewit verlieren wir nicht nur einen der letzten jüdischen Überlebenden des Konzentrationslagers Mauthausen, sondern auch einen aktiven Mahner gegen das Vergessen,“ reagiert SPÖ-Sprecherin für Erinnerungskultur, Sabine Schatz, auf die traurige Nachricht vom Ableben Lewits. ****

Schatz: „Unser Dank gilt heute Aba Lewit vor allem dafür, dass er sich noch in hohem Alter dazu entschlossen hatte, seine Geschichte mit nachfolgenden Generationen zu teilen. Aber auch sein Auftreten gegen rechtsextreme, menschenverachtende Tendenzen in Politik und Gesellschaft wird unvergessen bleiben.“ Schatz erinnert in diesem Zusammenhang auch an Lewits Kampf gegen die rechtsextreme Zeitschrift „Aula“, in welcher die Befreiten des Konzentrationslagers Mauthausen unter anderem als „Landplage“ bezeichnet worden waren. „Sein juristischer Erfolg ist ein wichtiges Vermächtnis gegen Hass und rechtsextreme Propaganda.“

„Unser Mitgefühl gilt in dieser schweren Zeit seinen Angehörigen“, kondoliert Schatz abschließend.

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