Dank u.a. an DÖW, Mauthausen Komitee und Katholische Aktion für Unterstützung gegen dieses Treffen

Große Freude über den heutigen 4-Parteien-Antrag zur Untersagung des faschistischen Ustaša-Treffens in Bleiburg zeigte Abgeordnete Sabine Schatz, SPÖ-Sprecherin für Gedenkkultur, in der Parlamentsdebatte am Donnerstag. Schatz kämpft seit langem für ein Verbot dieser Veranstaltung, die als eines der größten Treffen von Faschisten und Neonazis in Europa gilt. „Es sah so aus, als könnte erst eine Pandemie dieses Treffen verhindern. Umso erfreulicher ist es, dass heute nach langem Ringen ein Vier-Parteien-Antrag gelungen ist, der klar sagt, wir wollen kein faschistisches Treffen“, betonte Schatz.

In den vergangenen Jahren kamen zum Teil zehntausende Menschen nach Bleiburg/Pliberk, um den Soldaten der Ustaša, Angehörige der Waffen-SS und der Wehrmacht, zu gedenken. Bei dem Treffen wurden Symbole der faschistischen Ustaša-Bewegung offen zur Schau gestellt und sogar der Hitlergruß offen gezeigt, erinnert Schatz. „Es freut mich wirklich, dass es heute gelingt, Verantwortung für unsere Geschichte zu übernehmen“, sagte Schatz und dankte abschließend u.a. auch dem Mauthausen Komitee, dem Dokumentationsarchiv für den Österreichischen Widerstand und der Katholischen Aktion für ihre Unterstützung gegen diese Veranstaltung.

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