„Mit Marko Feingold verlieren wir nicht nur einen der letzten Zeitzeugen des Naziterrors, sondern auch einen lebenslangen Aktivisten. Seinen Angehörigen und Freunden wünsche ich in diesen traurigen Stunden viel Kraft“, zeigt sich Sabine Schatz, SPÖ-Sprecherin für Gedenkkultur, tief betroffen.

„Mit ihm haben wir einen unermüdlichen Kämpfer verloren“, so Schatz. „Als Zeitzeuge der dunkelsten Jahre unseres Landes wird er uns immer in Erinnerung bleiben. Feingolds Tod mahnt uns auch, unsere Stimme gegen Rassismus, Antisemitismus und Ungerechtigkeit zu erheben, denn Demokratie ist nicht naturgegeben“, so Schatz weiter. Bis zuletzt referierte Feingold als Zeitzeuge in Schulen und nahm an Diskussionen teil. Feingold hat durch seine Erzählungen zu einem Stück Weltgeschichte beigetragen „Seine laute Stimme gegen das Vergessen wird fehlen. Wir alle, denen er geholfen oder etwas beigebracht hat, aber werden ihn und seine Arbeit niemals vergessen“, so Schatz abschließend.

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