Zum 8. März und an allen anderen Tagen im Jahr setzt sich die SPÖ Bezirk Perg für Gleichberechtigung und Sicherheit von Frauen ein.
„Wie unsere ehemalige Frauenministerin Johanna Dohnal einst sagte: >Die Frauen haben immer nur das erreicht, was sie sich selbst erkämpft haben.< Vom Wahlrecht über das Recht auf Erwerbsarbeit bis zum Recht auf Selbstbestimmung über den eigenen Körper wurde jeder Fortschritt von Frauen erkämpft und gesetzlich verankert. Die Geschichte lehrt uns: Frauen bekommen nichts geschenkt. Sie organisieren sich, kämpfen Seite an Seite und verändern gemeinsam die Welt“, so die Vorsitzende der SPÖ Frauen Bezirk Perg, Sabine Schatz. Die Abgeordnete wurde am 6. März bei der Bundesfrauenkonferenz der SPÖ wieder in den Bundesfrauenvorstand gewählt.
„Das aktuelle Regierungsprogramm sowie das SP-Regierungsteam mit Eva-Maria Holzleitner als Frauenministerin an der Spitze, zeigt, dass Veränderung möglich ist. Das jüngste Beispiel: Seit 1. Jänner 2026 sind Hygieneartikel wie Binden und Tampons umsatzsteuerfrei. Diese Entwicklungen kommen in Bewegung, wenn Frauen an den Verhandlungstischen sitzen – und darüber möchten wir sprechen. Deshalb verteilen wir am Internationalen Frauentag nicht nur Materialien, sondern auch eine Botschaft: Jede Frau soll in Sicherheit und finanziell unabhängig leben können – dafür werden wir Seite an Seite einstehen“, so Sabine Schatz.
Mit Verteilaktionen rund um den 8. März hat die SPÖ flächendeckend im Bezirk Perg auf den Frauentag aufmerksam gemacht. Neben Blumensamen, die auf den Frauentag aufmerksam machen, wurde mit Hygieneprodukten speziell auf die Umsatzsteuerbefreiung auf Menstruationsartikel aufmerksam gemacht. „Die Teuerung der vergangenen Jahren haben Frauen besonders gespürt. Jede Anti-Teuerungsmaßnahme, wie eben auch die Streichung der Mehrwehrtsteuer auf Hygieneprodukte, wird sich deshalb auch in den Geldbörseln der Frauen intensiver bemerkbar machen“, ist Schatz überzeugt.
Eine wichtige Maßnahme, um Frauen künftig besser in Krisen zu schützen, sieht ÖGB-Frauenvorsitzende Gabriele Auinger in der baldigen Umsetzung der Lohntransparenzrichtlinie. „Damit wird sichtbar, wenn Frauen unterbezahlt werden. Das ist ein wichtiger Hebel zur Beseitigung der Lohnlücke“, sagt die Gewerkschafterin.
