FPÖ beweist erneut Unwillen, sich ihren Verstrickungen in die Rechtsextreme-Szene zu stellen

„Dieser Eiertanz der Freiheitlichen um die Veröffentlichung eines Berichts, der von ihr nahestehenden Personen ohne Anbindung an eine Universität verfasst wurde, ist peinlich. Die heutige Präsentation beweist einmal mehr den Unwillen der Freiheitlichen, sich mit ihrer Vergangenheit und den Verstrickungen in die Rechtsextremisten-Szene bis in die Gegenwart zu stellen“, so SPÖ-Abgeordnete Sabine Schatz in einer ersten Reaktion auf den heute präsentierten Teilbericht der FPÖ-Historikerkommission. ****

„Aus ihrer Vergangenheit und der österreichischen Geschichte haben die Freiheitlichen nichts gelernt: 64 rechtsextreme, antisemitische und rassistische Vorfälle in den vergangenen 17 Monaten im Umfeld der FPÖ und ihre Inserate-Politik für rechte Medien zeugen davon“, sagt Schatz und verweist auf ihre parlamentarischen Anfragen zur Steuergeldverschwendung der FPÖ-MinisterInnen.

„Eine Partei, die mehr Burschenschafter als Frauen ins Parlament geholt hat, betreibt mit so einem Bericht lediglich Imagekosmetik. Dass ihr Vorgehen unwissenschaftlich und die Auswahl des Untersuchungszeitraumes tendenziös ist, haben die Reaktionen namhafter österreichischer HistorikerInnen heute erneut unterstrichen“, resümiert Schatz zur politischen Dimension des Berichts im Hinblick auf die kommende Wahl.

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